Über Armin Raso
Armin Raso inszeniert Konstellationen, in denen Persönlichkeit, Begegnung, kreative Entfaltung und Kunst eine eigene Dynamik entwickeln.
Im Laufe seiner künstlerischen und journalistischen Arbeit bewegte er sich immer wieder durch sehr unterschiedliche Lebenswelten – zu indigenen Gemeinschaften in Alaska und Kanada, zu ehemaligen Fremdenlegionären in Frankreich und in die subkulturellen Milieus in Hamburg, Zürich und Berlin. Zugleich arbeitete er einige Zeit als Fotojournalist und Pressefotograf im Umfeld von Prominenz und rotem Teppich. Neben Fotografie und dokumentarischer Arbeit ist er als Performance-Artist tätig, entwickelt seit über zwanzig Jahren körperbezogene Formate und experimentiert mit Modalitäten transpersonaler Wahrnehmung.
Diese unterschiedlichen Erfahrungsfelder verbinden sich zu einer Arbeitsweise, die sich weniger über ein einzelnes Medium definiert als über Neugier, unmittelbare Begegnung und die Offenheit, immer wieder in neue kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge einzutreten.
Armins Praxis lebt von einem ausgeprägten Gespür für Atmosphäre, Präsenz und die Energie zwischen Menschen. Daraus entstehen Räume mit eigener Temperatur: intim oder exzessiv, elegant oder roh, kontrolliert oder überraschend offen. Armin arbeitet dabei als Künstler, Gastgeber und Impresario zugleich. Er kontextualisiert, bringt Persönlichkeiten zusammen und schafft Bedingungen, in denen Eros als schöpferische Kraft wirksam wird.

Inverloch,/Australien, 2025
Eine Teilnehmerin hat mich einmal so beschrieben:
«Armins Arbeit wird von großer Begeisterung, tiefer Leidenschaft und viel Liebe im Herzen geleitet. Ich denke, der Begriff "Space-Cowboy" passt im Moment gut zu ihm; er scheint das Rodeo des Lebens und die Menschen sehr zu lieben.»
— Susanne, Basel